Petition der FDP Rüti „Transparente Vernetzung von Ökonomie und Ökologie“ wird vom Gemeinderat nicht aufgenommen

Petition der FDP Rüti „Transparente Vernetzung von Ökonomie und Ökologie“ wird vom Gemeinderat nicht aufgegriffen. Die FDP ist enttäuscht, dass dieser seine Investitionsentscheide nicht kosequent nach messbaren ökologischen Kriterien bewerten will. Die FDP Rüti wird sich aber weiterhin für einen transparenten, ökonomisch und ökologisch effizienten Einsatz der Mittel einsetzen.

Anfang Dezember 2021 reichten die FDP.Die Liberalen Rüti dem Gemeinderat ihre Petition „Transparente Vernetzung von Ökonomie und Ökologie“ ein. Das Anliegen der Petition war eine Aufforderung an die Gemeinde, ihre Investitionen nicht nur nach den finanziellen Auswirkungen zu bewerten, sondern auch nach den ökologischen Auswirkungen. Im Vordergrund stand dabei die Einsparung von CO2, aber fallbezogen auch andere (messbaren) Kriterien.
Der Gemeinderat Rüti hat entschieden, die Petition nicht aufzugreifen mit der Begründung, dass

  • Nachhaltigkeit in den Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales gemäss ihrer Strategie „Rüti leben Rüti gestalten“ bereits seit langen eine wichtige Leitgrösse darstelle. 
  • aufgrund der hohen Komplexität der Vorhaben verzichtet wird, die ökonomischen Aspekte in einer einzige Kennzahl zu fassen, sondern situativ entschieden wird, welche Bewertungsmethoden und Kriterien angewendet werden.

Die FDP Rüti hat sich beim Gemeinderat für seine Antwort bedankt. Sie ist aber enttäuscht darüber, dass der Gemeinderat seine Entscheide zwar an klar messbare finanzielle Kriterien knüpft, die ökologische Bewertung aber nicht konsequent an messbare Kriterien knüpft.  Die FDP Rüti hofft, dass die Petition doch ein Anstoss ist zu vermehrter messbarer und transparenter Ökologie. Die FDP Rüti wird sich weiterhin für einen transparenten, ökonomisch und ökologisch effizienten Einsatz der Mittel einsetzen.